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aktuelles und wissenswertes aus 2010


Eintrag in das Vereinsregister

Das Amtsgericht Friedberg/Hessen -Rehistergericht- hat den Verein am

24. August 2010 unter der Vereins-Register-Nr. VR 2677

in das Vereinsregister eingetragen.

Die Gründungsphase ist damit beendet.


Gründungsversammlung in Alsfeld-Eudorf

Gründung des Verbands hessischer Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger „Hessentanne“ e.V.

 

Alsfeld-Eudorf, den 26.02.2010

 

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Arbeitskreises hessischer Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger im Hessischen Waldbesitzerverbands e.V. wurde der Beitritt zum Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger ausführlich diskutiert. Trotz intensiver Suche nach einer Lösung, den Beitritt als Arbeitskreis im hessischen Waldbesitzerverband e.V. zu ermöglichen, konnte zwischen dem Vorstand des Arbeitskreises und der Geschäftsführung des Waldbesitzerverbands kein Kompromiss gefunden werden.

 

Daraufhin stimmten 18 von 22 Mitgliedern der Gründung eines Verbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger zu. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stahl, die Schriftführerin Charlotte Regenbogen-Backhaus und Beisitzer Hansjörg Frank legten daraufhin ihre Ämter als Vorstandsmitglieder des Arbeitkreises nieder.

 

Im Anschluss zur außerordentlichen Mitgliederversammlung konnten die Mitglieder der Einladung zur Gründungsversammlung des Verbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Hessen „Hessentanne“ e.V. folgen. Von den 22 noch anwesenden Mitgliedern nahmen 18 diese  Einladung an.

 

Zu den Zielen des Verbandes zählen:

Vertretung der gemeinschaftlichen Interessen der Mitglieder gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften, politischen Parteien, Behörden, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen und gegenüber der Öffentlichkeit,

Förderung und Sicherung des heimischen Weihnachtsbaum- und Schnittgrünanbaus,

Beratung, Unterstützung und Weiterbildung der Mitglieder in Fragen zum Betreiben der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünkultur,

Forschung und Entwicklung u. a. besonders auf dem Gebiet der Verwendung von bewährtem Saatgut, sowie der Nachzucht von Pflanzgut aus bewährtem Saatgut,

Ausarbeitung von Qualitätsmerkmalen für die heimischen Weihnachtsbaum- und Schnittgrünbetriebe,

die Ausarbeitung und Förderung von ökologischen Produktionsformen,

Einrichtung gemeinschaftlicher Einkaufsstrukturen und eines Vermarktungsausgleiches.

Nachdem die Satzung diskutiert und überarbeitet war, wurde der neue Vorstand einstimmig gewählt. Es Wurden zum

1. Vorsitzenden wurde Wolfgang Stahl,

Stellvertreter Hansjörg F. Frank,

Schriftführer Andre Fritz,

Kassenführer Winfried Reschka,

Beisitzer Bruno Harnischfeger gewählt.

 

Alle Gewählten nahmen ihre Wahl an. Der Verband war gegründet und der Vorstand wurde beauftragt, den Verband beim Amtsgericht eintragen zu lassen.

 


Feldtag 25.09.2010

Ausgerichtet wird der Feldtag vom Mitglied Forstbetrieb Rainer Ziegenhain

Brunnenweg 7, 35327 Ulrichstein-Rebgeshain

 


Übergabe des Weihnachtsbaum der Hessentanne e.V. an den Präsidenten des Hessischen Landtags

Der Vorstand der Hessentanne e.V. übergibt am 30.November dem Herrn Landtagspräsident Kartmann einen Weihnachtsbaum. Dieser Weihnachtsbaum kommt aus dem Anbaugebiet in Nordhessen, ist  eine Nordmanntanne, 3 Meter groß und ca. 14 Jahre alt, wurde in Nordhessen aufgezogen und in der 47. Kalenderwoche geschlagen.

 

Die Hessentanne e.V. stellt sich vor:

Die Hessentanne e.V. wurde gegründet um den Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeugern in Hessen eine Plattform zu bieten und ihre Arbeit und Interessen vertreten zu lassen.

Der Vorstand und die Gründungsmitglieder sind seit Jahren engagierte Betriebe der Branche aus den Hauptanbaugebieten in Nordhessen, Taunus, Vogelsberg, Spessart und der Wetterau.

 

Mit ihren Produkten aus heimischem Anbau versorgen sie die Haushalte mit frischen Weihnachtsbäumen in den Ballungsgebieten wie z.B. dem Rhein-Main-Gebiet, ebenso wie die mehr ländlichen Regionen in denen die Betriebe selbst zu Hause sind. Nicht selten erfolgt der Verkauf der Weihnachtsbäume im Direktmarketing, d.h. der Verkauf ab Hof oder eigenen Verkaufsplätzen.

 

Ein  Großteil der Betriebe wird im Nebenerwerb betrieben, meist schon seit Generationen.

Im Vergleich zu den Anbaugebieten in Nord- und Ostdeutschland sind die hessischen Anbaugebiete von der Fläche her als eher klein einzustufen. Findet man in den Regionen Nord- und Ostdeutschlands Betriebsgrößen mit mehr als 100 Ha, so zählen Betriebe in Hessen mit mehr als 50 Ha schon zu den Ausnahmen, die Mehrzahl der in der Hessentanne organisierten Betriebe werden mit weniger als 5 Ha geführt.

 

Für die hessischen Betriebe stellt sich als Problem, außer der Größe der Anbauflächen,

auch  die Einstufung der Weihnachtsbaumkultur als Wald dar. Dies ist so im hessischen Forstgesetz festgelegt und für die Weihnachtsbaumaufzucht hinderlich .

 

Ein Weihnachtsbaum hat eine „Lebenserwartung“ von ca. 15 Jahren, Dekorbäume, große Bäume, die in  Kirchen, Gemeinden und Betrieben in der Regel auf öffentlichen Flächen aufgestellt werden, 30-35. Jahre. Danach ist die Fläche neu zu kultivieren.

 

Für den Kunden ist heute wie gestern wichtig einen frischen Weihnachtsbaum zu Fest aufstellen zu können.

Der Weihnachtsbaum aus heimischer Produktion erfüllt diesen Anspruch, in dem er kurzfristig geschlagen und auf kurzen Strecken von der Kultur zum Kunden gebracht  wird.

In vielen Betrieben ist es auch möglich den Weihnachtsbaum direkt in der Kultur zu schlagen, womit der Kunde die Frische selbst bestimmen kann. Will ein Kunde heute wissen, welche Qualität und Frische der Baum mit sich bringt, muss er beim Verkäufer  nachfragen. Zusammen mit dem Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger wird die Hessentanne e.V. Qualifizierungsmerkmale für Qualität und Frische, aber auch über Aufzuchtsmethoden erarbeiten.  Der Kunde kann sich dann selbstständig mit Informationen versorgen, entweder über die Banderole am Baum oder über Begriffe wie „Hessentanne“.

 

Über die Internetseite www.hessentanne.de können sich die Verbraucher informieren, bei welchen Erzeugern sie die frischen Weihnachtsbäume kaufen können, wo sie die Betriebe finden und zu welchen Terminen weihnachtliche Events für die ganze Familie stattfinden werden.

Und natürlich alle Informationen zur Hessentanne e.V.

 

Der Vorstand der Hessentanne e.V. übergibt am 30.November dem Herrn Landtagspräsident Kartmann einen Weihnachtsbaum. Dieser Weihnachtsbaum kommt aus dem Anbaugebiet in Nordhessen, ist  eine Nordmanntanne, 3 Meter groß und ca. 14 Jahre alt, wurde in Nordhessen aufgezogen und in der 47. Kalenderwoche geschlagen.